Autor: Ella Stegmayer

  • Alle Atzen natzen

    Alle Atzen natzen

    Die Kneipe wurde anlässlich der Fashion Week zu einem improvisierten Event umgebaut. Der Laden ist überfüllt, überall stehen Leute herum, die viel zu extravagant angezogen sind für eine einfache Bar. Man merkt schnell, dass hier niemand ist, um einen entspannten Abend zu verbringen. Es geht um Aufmerksamkeit, Fotos, Kontakte, die am Ende keine Bedeutung haben. Ein DJ spielt einen austauschbaren Beat, laut genug, um Gespräche zu überdecken, aber nicht laut genug, um echte Stimmung zu erzeugen. Kostenlose Drinks sollen dafür sorgen, dass alle bleiben und die Illusion einer besonderen Szene bestehen bleibt.

    Zwei Personen stehen nebeneinander an der Bar und unterhalten sich. Zumindest wirkt es so. Von außen könnte man glauben, sie würden sich gut kennen. Doch sobald man zuhört, merkt man, dass die beiden einander nicht einmal einordnen können. Sätze wie Wir kennen uns doch oder oder Warst du gestern auch auf der Show fallen ständig. Niemand weiß wirklich, mit wem er spricht, und niemanden stört das. Es reicht, wichtig zu wirken und so zu tun, als sei man Teil dieser Gruppe. Die Gespräche sind ohne Inhalt. Es geht darum, wen man gesehen hat, wohin man als nächstes geht und auf welchen Partys man noch kurz vorbeischaut. Alle reden, niemand hört zu. Jeder will nur auffallen, nicht begegnen.

    Regelmäßig löst sich ein Teil der Gruppe und alle gehen gemeinsam zur Toilette. Es ist offensichtlich, was dort passiert: Nase nach Nase wird gezogen. Nach wenigen Minuten kommen sie zurück, lauter, überdrehter und noch weniger ansprechbar als zuvor. Alles läuft nach dem selben Muster ab. Oberflächliche Kommentare, bedeutungslose Fragen und ständiges gegenseitiges Abtasten. Es wirkt wie ein Wettbewerb darin, wichtig auszusehen und beschäftigt zu wirken.

    Während ich das alles beobachte, beginnt sich in mir ein innerer Monolog zu formen. Ich finde es schade und ehrlich gesagt fast schon beschämend. Bevor ich nach Berlin gekommen bin, hatte ich eine völlig andere Vorstellung von solchen Abenden. Ich dachte, diese Events wären Orte, an denen wirklich etwas entsteht. Ich hatte mich auf genau diese Art von Menschen gefreut, kreativ, interessiert und offen. Ich dachte, Mode, Kunst und Musik würden hier selbstverständlich zusammenkommen und man würde Menschen treffen, die dieselben Interessen teilen. Eine echte Szene, in der man sich austauscht, inspiriert und gegenseitig weiterbringt. Doch je länger ich hier bin, desto klarer wird mir, dass das nur eine Vorstellung war. Die Realität sieht anders aus.

    Später endet der Abend erwartungsgemäß in einem Club. Wieder dieselben Posen, dieselben Aussagen, dieselben übertriebenen Bewegungen. Die Menschen um mich herum wirken zwar beschäftigt, aber leer. Alle tun so, als wären sie Teil einer großen kreativen Gemeinschaft, aber in Wahrheit scheint jeder nur für sich selbst da zu sein und gleichzeitig für alle sichtbar.

    Am Ende bleibt der Eindruck, dass diese Szene weniger aus echten Verbindungen besteht als aus sorgfältig inszenierten Oberflächlichkeiten. Gespräche ohne Inhalt, Kontakte ohne Tiefe und ein permanentes Schauspiel des So tun als ob. Nähe wird nur nachgeahmt. Der Austausch, den ich mir erhofft hatte, existiert in diesem Raum nicht.

    Alle Atzen natzen

  • Reflexion zu „This is Water“ von David Foster Wallace

    Reflexion zu „This is Water“ von David Foster Wallace

    Die Rede von David Foster Wallace hat mich tief zum Nachdenken gebracht oder genauer gesagt: zur Selbstreflexion. In vielen seiner Beschreibungen finde ich mich wieder, besonders in der Szene im Supermarkt. Oft nimmt man sich selbst zu wichtig und ist überzeugt, den anstrengendsten Tag hinter sich zu haben. Daraus entsteht fast unbemerkt die Haltung, das Recht zu haben, mit schlechter Laune durch die Welt zu gehen.

    Wallace beschreibt diese automatische Denkweise als unsere „default settings“ die unbewussten Einstellungen, mit denen wir durchs Leben navigieren. Mir ist bewusst geworden, dass ich in vielen Momenten genau so funktioniere: Ich richte meinen Blick fast ausschließlich auf mich selbst, auf meine Sorgen, meinen Stress, meine Müdigkeit. Dabei vergesse ich, dass jeder Mensch um mich herum seine ganz eigene Last trägt, vielleicht eine noch schwerere als meine. Gerade in solchen Momenten ist Achtsamkeit entscheidend: das bewusste Wahrnehmen des Umfelds, das Innehalten und das Erkennen, dass die Welt nicht um mich kreist. Diese Form der Aufmerksamkeit ist nicht nur ein Akt des Mitgefühls gegenüber anderen, sondern auch ein Ausdruck von Selbstfürsorge. Denn am Ende des Tages bin ich es, die mit ihrer schlechten Laune nach Hause geht und das möglicherweise Tag für Tag.

    Mein persönliches „default setting“ besteht darin, mich selbst als das Zentrum der Welt zu sehen. Wenn ich ehrlich bin passiert das nicht nur manchmal, sondern fast immer. Meine eigenen Bedürfnisse, Empfindungen und Sichtweisen stehen im Vordergrund, insbesondere im Umgang mit Menschen, die ich nicht gut kenne. Ich habe erkannt, dass dies eine Form von Bequemlichkeit ist nicht körperlich, sondern geistig. Es ist einfacher, in der eigenen Wahrheit zu verharren, als sich der Perspektive anderer zu öffnen. Diese innere Trägheit führt dazu, dass ich manchmal vorschnell urteile oder gar nicht erst versuche, andere wirklich zu verstehen. Vielleicht habe ich dadurch Menschen Unrecht getan oder zumindest die Chance verpasst, das herauszufinden. Damit habe ich mir nicht nur meinen eigenen Seelenfrieden genommen, sondern womöglich auch den von anderen. Gerade in persönlichen und familiären Beziehungen zeigt sich, wie wichtig es ist, die eigene Realität zu verlassen und Raum für andere Sichtweisen zu schaffen. Es geht dabei nicht darum, wer im Recht ist, sondern darum, den Mut zu haben, zuzuhören, zu verstehen und Verbindung zu suchen. Wenn wir unsere Wahrnehmungen austauschen, können unsere individuellen Realitäten sich berühren und genau an diesen Schnittpunkten entsteht Verständnis.

    Wallace’ Rede erinnert mich daran, dass Bewusstsein eine aktive Entscheidung ist. Wir können lernen, unsere „default settings“ zu durchbrechen indem wir achtsamer werden, empathischer handeln und immer wieder bereit sind, unsere Perspektive zu hinterfragen. Erst dann sehen wir wirklich „das Wasser“ in dem wir schwimmen.

    Reflexion zu „This is Water“ von David Foster Wallace

  • Bibliothek

    Bibliothek

    Bücher. Etwas so Normales und doch so Beständiges. Seit Jahrhunderten begleiten sie das Leben der Menschen, angefangen mit frühen heiligen Schriften wie der Bibel. Und obwohl Bücher auf eine Art immer Teil unserer Geschichte waren, scheint ihnen heute oft die Anerkennung zu fehlen, die sie verdienen. Sie geraten in Vergessenheit, gelten als unmodern, nicht mehr zeitgemäß. Brutal formuliert: Viele glauben, man brauche sie nicht mehr.

    Dabei liegt der Zauber der Bücher nicht in ihrem bloßen Dasein, sondern in dem, was sie erzählen. In der Art, wie sie die losen Fäden des Universums für uns zu einem Gewand verweben. Wie sie Sinn stiften, Zusammenhänge offenbaren und die Welt, oder zumindest ein kleines Fragment davon, verständlich machen.

    Bücher besitzen Eigenschaften, fast so, als wären sie eigene Organismen. Für mich ist das ihre Beschaffenheit: Sie haben Poren, Merkmale, eine Struktur. Würde man ein Buch unter ein Mikroskop legen, sähe man unendlich viel Leben in den Fasern des Papiers und zwischen den gedruckten Zeilen. Je dichter diese Poren mit wahrhaftigen Einzelheiten des Lebens gefüllt sind, desto literarischer wird ein Werk. Bücher zeigen uns die Poren im Antlitz des Lebens, sie konservieren Erfahrung, Erinnerung, Vision.

    Doch um all das aufnehmen zu können, braucht es Muße. Zeit zum Denken. Etwas, das uns im modernen Alltag zunehmend entgleitet. Wir leben in permanenter Überstimulierung: Nachrichten, Bilder, Geräusche, Impulse ohne Pause. Unser Geist ist erschöpft von der Informationsflut, hat kaum noch Kapazität, neues Wissen aufzunehmen, geschweige denn es zu begreifen. Ein Buch verlangt genau das Gegenteil: Stille, Konzentration, eine Hingabe, die uns wieder zum bewussten Wahrnehmen führt.

    Und schließlich steckt in Büchern auch ein Recht, das Recht, nach dem Gelesenen zu handeln, sich verändern zu lassen, neue Perspektiven anzunehmen und eigene Schlüsse zu ziehen. Bücher eröffnen Räume, in denen wir uns selbst erkennen und weiterentwickeln dürfen.

    Eine Bibliothek ist deshalb weit mehr als ein Gebäude voller Regale. Sie ist ein kultureller Ort, ein Archiv menschlicher Erfahrung, ein Schutzraum aus Geschichten. In einer Bibliothek riecht es nach Papier, Staub, Holz, nach Zeit, die konserviert wurde. Die Atmosphäre ist oft gedämpft, ruhig, fast feierlich. Man bewegt sich langsamer, achtsamer. Und wenn man ein Buch in die Hand nimmt, spürt man seine Haptik: die rauen oder glatten Seiten, die Schwere des Einbands, die leichte Spannung beim Aufschlagen. All das erinnert uns daran, dass Wissen etwas Körperliches sein kann, greifbar, spürbar, nah.

    Bücher sind nicht bloß Informationsspeicher. Sie sind Kulturgüter, Zeugnisse des Denkens und Fühlens. Und Bibliotheken sind die Orte, die diesen Reichtum bewahren, damit wir nicht vergessen, wie viel Zauber in einem einzigen Buch liegen kann.

    Bibliothek

  • „Warum hängt dieses Ding hier?“

    „Warum hängt dieses Ding hier?“

    Manchmal, wenn ich abends die letzten Gläser abräume und der Jazz nur noch ganz leise aus den Boxen ertönt, bleibe ich vor diesem Plakat stehen.
    Ja, genau dem da: ANTON HENNING, groß wie’n Schlag ins Gesicht und ungefähr genauso subtil. Kein schönes Ding, wirklich nicht. Schwarz-weiß, hart, fast ein bisschen beleidigend für die Augen. Und trotzdem hängt’s hier. Bei mir. Im Zwiebelfisch.

    Fragen mich die Leute:
    „Ey, warum ausgerechnet dieses Plakat? Haste nicht was Hübscheres?“
    Und ich denke dann: Na klar hab ich hübschere Sachen. Aber hübsch allein macht hier gar nichts aus.

    Ich bin der Wirt vom Zwiebelfisch , dieses alten, urigen, verschrammten Lokals, das sich weigert, modern zu werden. Und ganz ehrlich: Ich lieb es genau so. Jede Wand erzählt hier was, ob sie will oder nicht. Die alten Fotos, die vergilbten Poster, die Zettel, die keiner weggeschmissen hat, weil man irgendwie immer dachte, die könnten noch mal wichtig werden. Und am Ende wurden sie’s auch.

    Dieses Plakat hier ist eigentlich ein kompletter Anti-Star unter all den Dingen. Groß, plump, nicht mal richtig schön. Aber genau das passt zu uns. Schönheit ist ja immer so’n großes Gerede, ich halte mich da an das, was echt ist.
    Und echt ist: Manchmal findet man Schönheit in Sachen, die andere längst wegschmeißen würden.

    Weißte, hier im Zwiebelfisch… das ist kein Ort, der sich anbiedert. Wir sind ’ne Kneipe, kein Lifestyle-Möbelhaus. Hier riecht’s nach Bier, Geschichte und ein bisschen Jazz, der sich in die Ritzen der Holztische frisst. Und jede Kleinigkeit, die hier rumhängt, trägt was dazu bei, selbst wenn sie auf den ersten Blick aussieht wie’n schlechter Druck aus den 90ern.

    Vielleicht hängt das Ding hier, weil jemand dachte: „Mach ich später ab.“
    Vielleicht hat’s irgendwer aufgehängt, der längst nicht mehr hier ist.
    Vielleicht war ich’s selbst und hab’s nur vergessen.
    Oder, und das ist wahrscheinlicher, es hat sich einfach seinen Platz erkämpft, wie so viele hier.

    Denn eins ist sicher: In diesem Laden überlebt nur, was irgendwie Bedeutung bekommt. Nicht wegen Magie oder Schicksal oder son Quatsch. Sondern weil die Leute es anschauen, dran vorbeigehen, drüber reden. Und dadurch wird es Teil der Atmosphäre, so wie der alte Tresen, der Brand von 2020, der immer noch in den Geschichten nachglimmt, oder die Stammgäste, die seit Jahrzehnten die gleichen Sprüche klopfen.

    Und wenn abends die Musik einsetzt, dieser leicht schepprige Jazz, der bei uns immer ein bisschen so klingt, als hätte er schon zu viel erlebt, dann fügt sich dieses Plakat ein. Es wird ruhiger, ehrlicher, fast schön.
    So wie viele Dinge im Leben, die erst in der richtigen Umgebung ihre Daseinsberechtigung beweisen.

    Also… warum hängt’s hier?
    Weil der Zwiebelfisch ein Ort ist, der aus lauter unscheinbaren, übersehenen, manchmal hässlichen Dingen etwas Echtes macht.
    Und weil genau diese Mischung, meine Mischung, dafür sorgt, dass der Laden lebt.

    Und solange ich hier der Wirt bin, bleibt das so.
    Auch dieses Plakat.

    „Warum hängt dieses Ding hier?“

  • Montagmorgen

    Montagmorgen


    Auf der A4 Richtung München. Im Hintergrund läuft „Miami“ von Will Smith „Party in the city where the heat is on, all night on the beach till the break of dawn…“ eines meiner All-Time-Favorites.
    Ein Song, der mich schon durch viele Zeiten begleitet hat und mir normalerweise immer gute Laune bereitet. Dieses Mal aber nicht.
    Heute ist ein seltsamer Morgen.

    Eigentlich nichts anders als sonst. Wie jeden Montag bin ich auf dem Weg von Frankfurt nach München. Klar, das ständige Hin- und Herfahren nervt, aber ich mache es ja aus guten Gründen. In München habe ich einen guten Job, arbeite in einer hohen Position, verdiene gut.
    In meinem Leben habe ich viele Entscheidungen getroffen und lange geglaubt, die meisten davon waren richtig.
    Ich sitze hier in meinem Range Rover, habe ein schönes großes Haus, mache tolle Urlaube, besser könnte es eigentlich nicht laufen.

    Und doch ist da dieses Gefühl. Leise zuerst, kaum greifbar.
    So, als würde etwas in mir flüstern, dass vielleicht gar nicht alles so richtig war, wie ich es mir immer eingeredet habe.

    Vielleicht liegt es daran, dass meine Frau und mein Sohn jetzt wieder eine Woche alleine sind.
    Heute fiel Ihnen der Abschied besonders schwer.
    Sie sagte, dass ihr das alles zu viel wird das Pendeln, das Alleinsein, das Warten. Ich verstehe sie.
    Und trotzdem habe ich, wie so oft, nur genickt, den Motor gestartet und bin losgefahren.
    Irgendjemand muss ja schließlich das Geld verdienen, rede ich mir ein.

    Aber während „Miami“ weiterläuft, frage ich mich, ob das wirklich noch eine gute Ausrede ist.
    Oder einfach nur Bequemlichkeit.

    „Everytime I come to town, they be spottin’ me, in the drop Bentley, ain’t no stoppin’ me.“

    Als das Lied rauskam, war ich dreißig. Voller Pläne, voller Energie.
    Ich dachte, ich hätte alles verstanden.
    Heute, 27 Jahre später, frage ich mich, was aus diesem Mann geworden ist, dem, der voller Euphorie in die Zukunft geblickt hat und dabei übersehen hat, was direkt vor ihm stand.

    Ich bin jetzt in meiner zweiten Ehe, habe drei Kinder bekommen und trotzdem das Gefühl, vieles falsch gemacht zu haben.
    Immer war ich überzeugt, aufrichtig zu sein, zumindest meiner Meinung nach.
    Meine Ex-Frau würde das wohl anders sehen.
    Wir sprechen seit über fünfzehn Jahren nicht mehr miteinander.
    Am Ende habe ich sie betrogen.
    Meine letzten Worte zu ihr waren: „Ich will keine Familie mehr. Nicht mit euch.“
    Mit „euch“ meinte ich auch meine beiden Kinder.

    Manchmal frage ich mich, was meine Kinder wohl gerade machen.
    Ab und zu sprechen wir miteinander aber nur, wenn ich sie anrufe.
    Sie melden sich, wenn sie Geld brauchen, nicht, um mit mir zu reden.
    Mit ihrem Vater.
    Das trifft mich.

    Langsam wird mir klar, dass ich einiges falsch gemacht habe.
    Ich habe versäumt, einfach da zu sein. Für meine Familie.
    Für die, die ich angeblich nicht wollte.

    Jetzt sitze ich hier, in meinem teuren Auto, auf dem Weg zu einem Job, der mir alles gibt und gleichzeitig alles genommen hat.
    Ich habe geglaubt, Erfolg bedeute, alles im Griff zu haben.
    Doch in Wahrheit habe ich dabei Stück für Stück losgelassen: meine Kinder, meine Frau, mich selbst.

    Geld macht das nicht besser.
    Vielleicht ist das, was heute Morgen so seltsam ist, gar kein Zufall.
    Vielleicht ist es einfach die Wahrheit, die endlich laut genug geworden ist, um sie zu hören.

    Ich habe meine Kinder um einen Vater bestohlen.

    Ihnen die Kindheit gestohlen, die sie verdient hätten.

    Meiner Ex-Frau das Leben, das ich ihr einmal versprochen habe.

    Und am schlimmsten: ich habe mich selbst beraubt, um den Menschen, der ich hätte sein können. 

    Für sie.

    Aber auch für mich.

    Montagmorgen